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Dienstag, 26.09.2017

Was sucht die NATO am Hindukusch?

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Blutiger Krieg vor geopolitischem Hintergrund

Diskussion mit Lühr Henken, Informationsstelle Militarisierung und Bundesausschuss Friedensratschlag, am 25.3.2011 um 19:30 Uhr im Familiengarten, Oranienstraße 34, Kreuzberg

Nach fast zehn Jahren Krieg in Afghanistan stellt die NATO ihren Abzug bis 2014 in Aussicht. Bis dahin will sie ihre Kampftruppen abziehen und die afghanischen Sicherheitskräfte so weit ausgebildet haben, dass sie die Sicherheitsverantwortung übernehmen können.

Der Krieg soll also noch vier lange Jahre weitergehen. Fragen drängen sich auf: Wird der Krieg 2014 tatsächlich beendet sein? Ist der „Terrorismus" dann besiegt? Zieht die NATO wirklich ab? Was bleibt außer 100.000 Kriegstoten? Sind die Menschenrechte durchgesetzt? Sind Korruption und Drogenökonomie überwunden? Was wird aus dem Atomstaat Pakistan?

Afghanistan ist arm und rohstoffreich zugleich und es hat eine besondere geografische Lage. Bundespräsident Köhler trat Ende Mai 2010 zurück, weil er auf seinem Rückflug aus Afghanistan für sein Werben, die Bundeswehr auch zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen einzusetzen, kaum öffentliche Unterstützung fand. Lediglich Minister zu Guttenberg stand ihm bei. Am 9.11.2010 sagte dieser: „Die Sicherung der Handelswege und der Rohstoffquellen sind ohne Zweifel unter militärischen und globalstrategischen Gesichtspunkten zu betrachten."

Eine Veranstaltung von Libertad! und BamM (DFG-VK)


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