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Samstag, 29.04.2017

RAF

Vor 35 Jahren: Sigurd Debus starb 1981 im Hungerstreik

sigurd_debus-mosaik.pngVor 35 Jahren kam Sigrud Debus während eines Hungerstreiks der Gefangenen aus der Guerilla und des Widerstands im Hamburger Gefängnis ums Leben.
Er starb nicht am Hunger, sondern an der Gewalt der Zwangsernährung.

Aus diesem Anlass veröffentlichen wir erneut einen Text, der zuletzt in der Libertad!-Zeitung "So oder So" Nr. 6 im März 2000 erschien.

Wir weisen auch insbesondere auf einen auch dort veröffentlichten Brief von Sigurd Debus hin, - Sigurd Debus: Über Subjektivität (aus einem Brief vom 19.7.1980).



Die_Sportskanone_fuer Scharfschuetzen_suzuki_2seitig.jpg

Am Tag, als Siegfried Buback erschossen wurde, am 7. April 1977, ergab eine Umfrage von Daniel Cohn-Bendit in der Frankfurter Karl-Marx-Buchhandlung, dass die Mehrheit der Kunden die Aktion des Kommandos Ulrike Meinhof gut fand, erzählt Klaus Walter.



Wenige Exemplare des Orginalbuches sind noch erhältlich

raf_dasinfo_plakat_200.jpgUm für das Buch "das info. briefe von gefangenen aus der raf 1973-1977" zu werben, erschien im Erscheinungsjahr auch ein Plakat. Es wurde sowohl öffentlich auf Liftfassäulen plakatiert, wie auch in Buchläden und Zentren aufgehängt.



das info - CoverIm Jahr 1987 erschien das Buch "Dokumente. das info. Briefe von Gefangenen aus der RAF aus der Diskussion 1973-1977", herausgegeben von Pieter H. Bakker Schut. Das "info" war das Kommunikationssystem zwischen den Gefangenen untereinander und der Gefangenen mit den sie vertretenden Rechtsanwälten ihres Vertrauens. Das 336-seitige Buch dokumentiert eine Auswahl aus diesen Briefen.

Der Klappentext von 1987 lautet wie folgt: "Als notwendige Ergänzung zu Bakker Schuts Analyse 'Stammheim', die bereits heute als das Standardwerk zur Geschichte des Stammheimer Prozesses eingeschätzt wird, liegt mit diesem Dokumentenband erstmalig eine umfangreiche Auswahl der Briefe vor, die die Gefangenen aus der RAF in den Jahren 1973 bis 1977 im Rahmen des unter dem Namen 'das info' bekanntgewordenen Kommunikationssystems ausgetauscht haben. Ohne die Kenntnis dieser authentischen Zeugnisse aus den Gefängnissen wird in Zukunft eine sachgerechte Auseinandersetzung über eines der brisantesten Kapitel der Nachkriegsgeschichte unmöglich sein. ISBN 3-89029-019-1"

Wir haben das Buch digitalisiert und stellen es als pdf-Datei zum Download zur Verfügung. Es gibt aber auch noch wenige Exemplare des Buches "druckfrisch" und eingeschweisst. Für 20 Euro kann es unter der folgenden Email-Adresse bestellt werden: versand (et) libertad.de



(aus einem Brief aus dem Gefängnis vom 19.7.1980)

Der Vorwurf des "Subjektivismus" ... Es wird dabei zwischen den Begriffen Subjektivismus und Subjektivität kein Unterschied gemacht, obwohl es Gegensätze sind.



Keine Aussagen im Prozess gegen Verena Becker

Im Prozess gegen Verena Becker vor dem OLG Stuttgart waren Ende der Woche vier ehemalige Gefangene aus der RAF als Zeugen vorgeladen. Sie verweigerten die Aussage.



Zur aktuellen Kampagne gegen ehemalige RAF-Mitglieder

Es können keine Illusionen darüber aufkommen, so politisch instruiert die justiziellen Verfahren gegen die RAF in den 70er-Jahren und der Folgezeit durchgeführt worden sind, so sind auch die gegenwärtigen zu lesen. Das rechtsförmige Verfahren zur Verwirklichung von politischen Zielen – ein Klassiker.



und illustriert das mit dem durch die RAF zerstörten Herrhausen-Mercedes

Titanic
Wie burn-out gefährdet sind deutsche Manager? fragt Titanic
und illustriert das mit dem durch die RAF zerstörten Herrhausen-Mercedes



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