Solidarität ist unsere Waffe!

Montag, 21.08.2017

Zum Hungerstreik kurdischer Gefangener in Deutschland

Libertad!-Presseerklärung vom 16.8.94

Seit dem 10.8.94 sind in deutschen Gefängnissen inhaftierte Kurdinnen und Kurden in einem unbefristeten. Hungerstreik. Sie wurden vom deutschen Staat gefangengenommen, weil sie für die Freiheit ihres Volkes kämpfen.

Zum Hungerstreik kurdischer Gefangener in Deutschland

Frankfurt, den 16.8.94

Seit dem 10.8.94 sind in deutschen Gefängnissen inhaftierte Kurdinnen und Kurden in einem unbefristeten. Hungerstreik. Sie wurden vom deutschen Staat gefangengenommen, weil sie für die Freiheit ihres Volkes kämpfen.

Wir, der deutsche Initiativkreis von Libertad!, solidarisieren uns mit den gefangenen Kurdinnen und Kurden und unterstützen ihre Forderungen. Libertad! ist eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat einen internationalen Kampftag für die Freiheit der politischen Gefangenen weltweit, zu erreichen. Deshalb ist es uns ein dringliches Anliegen auf die Forderungen der kurdischen politischen Gefangenen in Deutschland aufmerksam zu machen und sie zu unterstützen:

- Jegliche militärische, politische oder ökonomische Unterstützung des türkischen Regimes ist einzustellen, bis der schmutzige Krieg gegen das kurdische Volk beendet ist und dessen Rechte voll anerkannt sind!

- Anerkennung der Existenz des kurdischen Volkes!

- Alle Verbote gegen kurdische Vereine und Organisationen in der BRD sind sofort aufzuheben!

- Alle kurdischen politischen Gefangenen müssen freigelassen werden!

- Keine Anwerbungsversuche durch deutsche und türkische Geheimdienste!

- Keine Abschiebung in den Folterstaat Türkei!

- Schluß mit der Diskriminierung der in der BRD lebenden Kurdinnen und Kurden!

- Beendigung der Massaker am kurdischen Volk durch die türkische Armee!

Die Bundesregierung ist in vielfältiger Weise an dem versuchten Völkermord. des türkischen Regimes am kurdischen Volk beteiligt. Vom Waffenexport bis zum Wirtschaftskredit - deutsche Gründlichkeit und türkischer Terror sollen seinen Befreiungskampf blutig ersticken. Alle Fakten dazu sind bekannt. Der westeuropäische Imperialismus und besonders Deutschland bilden das strategische Rückgrat der türkischen Generäle. Durch Hetzkampagnen, Abschiebung, Vereins- und Organisationsverbote soll auch den 500 000 Kurden allein in Deutschland das Leben zur Hölle gemacht werden.

"Ein Volk kann nicht frei sein, solange es andere unterdrückt". Die entschlossene Haltung gegen Krieg und Kolonialismus ist ein Prüfstein für eine radikale und revolutionäre Linke. Werft eure eigenen Fesseln ab, solidarisiert euch. Die Basis internationalistischer Solidarität ist der eigene Kampf.

Die Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker

Freiheit für alle politischem Gefangenen weltweit!


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